Presseberichten zufolge sorgt sich Platzeck um die Entwicklung des BBI. Die Einführung einer Luftverkehrssteuer würde Arbeitsplätze kosten und die preissensible Kundschaft vom BBI vertreiben, der eben auf diese Kundschaft besonders angewiesen ist. Nicht nur, dass diese Verkehrsabgabe als Teil des Sparpaketes der Bundesregierung die Entwicklung des BBI zum „Ostdrehkreuz“ verhindern würde, nein, der ganze BBI würde dann unwirtschaftlich.
Der gleiche Platzeck will aber die Start– und Landegebühren bei Inbetriebnahme des BBI für seine Billigflieger gleich von 5,00 € bis auf über 20,00 € pro Passagier erhöhen, die Linienflieger sollen dann mit einer Gebührenerhöhung von 16,00 € auf bis zu 30,00 € auch dabei sein. Das gleich zweimal, nämlich einmal bei Start und einmal bei Landung.
Es ist sicher, dass die vom Bund geplante Luftverkehrssteuer nur zu einer Verteuerung der Tickets führen würde, die aber einen Bruchteil der Erhöhung ausmachen würde, die Platzeck selber durchsetzen will. Dabei will er sich und dem Publikum weiß machen, dass natürlich seine unverschämte Gebührenerhöhungspolitik ein Segen für den BBI und dessen Entwicklung ist.
Es ist schon erstaunlich, dass Platzeck vor der Januszköpfigkeit seiner Schwätzerei nicht zurückschreckt und die Medien ihm diese Volksverdummung ungestraft durchgehen lassen.
Dem politischen Biedermann kann geholfen werden. Es sei ihm ins Stammbuch geschrieben: Weder ein Verzicht auf die Luftverkehrssteuer noch auf die von ihm geforderte exorbitante Erhöhung der Start– und Landegebühren wird den BBI zum „Ostdrehkreuz“ oder zu einem wirtschaftlichen und wettbewerbstauglichen Flughafen machen. Aber da hat Platzeck denn auch eine Lösung: der Steuerzahler muss jährlich mit Millionen EURO her, er hat mit Haushaltsgeldern des Landes Brandenburg den BBI vor der Pleite zu bewahren.
Das ist die Wahrheit und nicht das was Platzeck so daher schwätzt.







